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Wohnungsübergabe – Die 3 wichtigsten Tipps

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Mit unseren Tipps verläuft die Wohnungsübergabe reibungslos.

Oft gefürchtet, aber leider notwendig: Die Abgabe der bisherigen Mietwohnung. Wenn man unvorbereitet an die Wohnungsübergabe herangeht, können einige unangenehme Überraschungen auftauchen. Wann und wie muss man eine Wohnung übergeben? Wie gut muss gereinigt werden und was passiert, wenn der Vermieter Schäden feststellt? Mit den Tipps von Comparis erhält man die Antworten auf alle diese Fragen.

1. Übergabetermin der Wohnung

Laut Gesetz muss das Mietobjekt am letzten Tag der Kündigungsfrist abgegeben werden. Meistens wird der der Termin aber individuell mit der Verwaltung und dem Nachmieter vereinbart, wenn beide Seiten kulant sind.

2. Zustand der Wohnung beim Übergabetermin

Informieren Sie sich unbedingt zuerst in Ihrem Mietvertrag, in welchem Zustand Sie Ihre Mietwohnung abgeben müssen. Zur Sicherheit empfiehlt es sich auch, nochmals beim Vermieter nachzuhaken, was bei der Wohnungsübergabe erwartet wird. Wenn nach Ihrem Auszug zum Beispiel eine Renovation geplant ist, dann ist eine allzu gründliche Reinigung nicht nötig. Wenn eine übliche Komplettreinigung der Wohnung erforderlich ist, dann empfiehlt es sich, genügend Zeit und Helfer dafür einzuplanen und eine Checkliste zu erstellen. Wenn man sich diesen – oft unterschätzten – Stress ersparen möchte, dann empfiehlt es sich, ein Putzinstitut zu engagieren.

Tipp: Nur Offerten von Putzinstituten akzeptieren, die eine Abnahmegarantie bieten. So ist das Putzinstitut dazu verpflichtet, die Wohnung nachzureinigen, falls der Vermieter dies verlangt.

3. Wohnungsübergabe: Was tun bei Schäden in der Wohnung?

Wenn die Wohnungsübergabe ansteht, sollten Sie auf ein Wohnungsübergabeprotokoll (am besten mit Fotobeweis) bestehen. Ein solches sollte schon bei Ihrem Einzug erstellt worden sein. Gibt es kein Wohnungsübergabeprotokoll, sollten Sie sich allfällige Schäden oder Mängel unbedingt schriftlich bestätigen lassen. Wenn nämlich Schäden an der Wohnung festgestellt werden, dann taucht immer die Frage auf: Wer zahlt?

Der Mieter haftet für Schäden, die durch übermässige Abnutzung entstehen. Das sind zum Beispiel zerrissene Tapeten, verschmierte oder durch starkes Rauchen verfärbte Wände oder Löcher im Parkett. Der Vermieter muss für jene Schäden aufkommen, die durch normale Abnutzung entstanden sind. Das sind zum Beispiel: Abdrücke von Bildern oder Möbeln an den Wänden, kleinere Kratzer im Parkett oder Dübellöcher. Hier können Sie genauer nachlesen, was man unter normaler und übermässiger Abnutzung versteht, und welche Schäden Sie selbst bezahlen müssen. Wenn Sie einen Schaden entdecken, für den Sie selbst aufkommen müssen, dann melden Sie diesen so schnell wie möglich Ihrer Haftpflichtversicherung.

Aber Vorsicht: Wenn Sie Ihre Unterschrift unter das Übergabeprotokoll setzen, anerkennen Sie den Inhalt und müssen für die Schäden haften, die darin als durch Sie verschuldet vermerkt sind.

Tipp: Wenn Uneinigkeit besteht, wer für den Schaden aufkommen muss, dann ziehen Sie als Erstes das Wohnungsübergabeprotokoll vom Einzug zu Rate.

Sind Sie noch auf der Suche nach einer neuen Wohnung?